Das nächste Domkonzert:
Freitag, 10. September 2010, 20.00 Uhr (Dom)
Knabenchöre im Kölner Dom
Motetten von Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner, Wolfram Buchenberg u.a.
Essener Domsingsknaben, Leitung: Georg Sump
Kölner Domchor, Leitung: Eberhard Metternich
Der Eintritt ist frei - um Spende wird gebeten
Mädchenchor zurück aus Argentinien
Der Mädchenchor am Kölner Dom ist am 29. August 2010 wieder in Deutschland gelandet.
Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres sind die 43 jungen Sängerinnen gesund und munter in Köln angekommen. Im Rückreisegepäck Mädchen unvergessliche Erinnerungen an ihre Reise-Stationen in Argentinien: Buenos Aires, San Miguel de Tucumán, Tafí del Valle, Parque Ischigualastu - Valle de la Luna, San Agustin de Valle Fertil, San Juan, Mendoza und zuletzt Córdoba.
In zehn Konzerten und drei Gottesdiensten begeisterten die Sängerinnen als musikalische Botschafterinnen des Kölner Domes und der Stadt Köln das argentinische Publikum mit einem hochkarätigen Programm und dessen künstlerischer Umsetzung auf kontinuierlichem Spitzenniveau. Unangefochten auf Platz 1 der musikalischen „Hightlight-Skala“ steht natürlich das Konzert am 14.08. im gerade erst wieder eröffneten weltberühmten und bis auf den letzten Platz besetzten Teatro Colón in Buenos Aires! „Increible” - Unglaublich! “Voces celestiales” – Himmlische Stimmen! So urteilten das argentinische Publikum und die argentinische Presse gleichermaßen. Neben weiteren Konzerten wie im Congreso de la Nación Buenos Aires oder im Teatro Alberdi in Tucumán sang der “Coro de Ninas de la Catedral de Colonia (Alemania) Gottesdienste und Konzerte in den Kathedralen von Buenos Aires, Tucumán und Córdoba.
An den –oftmals nur eingeschränkten spielbaren Orgeln- war Ulrich Brüggemann, zweiter Domorganist an der Hohen Domkirche zu Köln, sowohl solistisch als auch Begleiter souveräner und stilsicherer künstlerischer Partner des Mädchenchores, der sowohl unter dem Dirigat ihres „Chefs“ Domkantor Oliver Sperling, als auch ihres musikalischen Assistenten Balthasar Baumgartner manche musikalischen Höhenflüge unternahm und die Herzens des argentinischen Publikums auf diesen Flügen, begleitet von anhaltendem Applaus und enthusiastischen Bravo-Rufen, eroberte.
Dass die Kontakte nach Argentinien geknüpft und die vielfältigen Vorbereitungen und die Korrespondenzen in den Bereichen Reisetransfer (Flugzeug, Bus, Metro), Unterbringung und Verpflegung, Öffentlichkeits- und Pressearbeit/Werbung Kooperationen mit öffentlichen argentinischen Institutionen (z. B. Workshops mit dem Institut für Musik der Universität Tucümán) zu einem reibungslosen Konzertreisenablauf zusammengefasst werden konnte, daran hat Frau Marisa Aramayo, aus Argentinien stammende Reisekoordinatorin als Mitarbeiterin der Kölner Dommusik (Dozentin für Violine an der Musikschule des Kölner Domchores) und diplomierte Kulturmanagerin, den entscheidenden und nicht zu ermessenden Anteil. Komplettiert durch drei weiteren Begleitpersonen (Claudia Overberg, Ursula Schütteler und Bernhard Walterscheid) konnte die insgesamt 50-köpfige „Argentinien-Reisegruppe“ der Kölner Dommusik neben seinen musikalischen Erlebnissen unzählige und unvergessliche kulturelle, landschaftliche und auch kulinarische Eindrücke sammeln: Ein Tango-Abend im Café Tortoni Buenos Aires, eine Bootsfahrt im Delta des Rio de la Plata, ein Tagesauflug in die Berge nach Tafi del Valle, der Besuch der Bodega Nietro Sinetiner und vieles mehr.
Unangefochten auf Platz 1 der touristischen „Hightlight-Skala“ steht bei allen der Besuch des Parque Ischigualasto mit dem Valle de la Luna. Kurios an diesem Besuch an dem biologisch einzigartigen Ort mit den ältesten Dinosaurierfunden der Welt: Ein brasilianisches Fernsehteam baute den vor den weltberühmten Gesteinsformationen singende Mädchenchor spontan in eine Fernsehdokumentation ein, die am 29.08. in dem bekannten brasilianischen Sendung „fantastico“ (21.00 Uhr brasilianischer Uhrzeit) ausgestrahlt wurden.
Mit Dankbarkeit gegenüber allen, die diese Argentinienreise 2010 unterstützt haben – nicht zuletzt der Förderkreis Kölner Dommusik e.V. mit seinem Vorsitzenden Dietmar Reiprich - freuen sich die 43 Mädchen bereits auf ein Argentinien-Nachtreffen mit vielen Fotos, Empanadas und vielen Erinnerungen – Erinnerungen auch an die Kinder von San Agustin de San Javier (Erzdiöze San Miguel de Tucumán), die Papst Johannes Paul II. am 08.04.1987 während einer Pastoralreise besucht und für der Mädchenchor am Kölner Dom mit einem „Gründungsbeitrag“ von 706 argentinischen Pesos und 50 US-Dollar mit Unterstützung der argentinischen Stiftung FUCMA, eine Patenschaft übernommen hat. Damit haben die jungen Sängerinnen einmal mehr ihren Auftrag erfüllt, wie er im ersten Satz der Chor-Vita seiner in Argentinien zu verfolgenden Konzertprogramme steht: Christlichen Glauben verkünden und kulturelles Leben gestalten, diese Aufgabe erfüllt der Mädchenchor am Kölner Dom seit 1989 immer wieder neu im gemeinsamen Singen.
http://www.domradio.de/aktuell/66629/beifallsstuerme-und-bravos.html
Audio: Ein Interview mit Domkantor Oliver Sperling: Eine erfolgreiche Argentinienreise (27.8.2010)
Herzlich willkommen auf den Seiten der Kölner Dommusik
Die Kölner Dommusik - eine Institution und ein Oberbegriff. Der Begriff umfasst die beiden Schulen (Grundschule und Musikschule) die vier Domchöre mit ihren rund 400 Mitgliedern (Kölner Domchor, Mädchenchor am Kölner Dom, Vokalensemble Kölner Dom und Domkantorei Köln), die Orgeln und die Glocken der Hohen Domkirche. Als Institution ist die Dommusik verantwortlich für die musikalische Gestaltung der Hochämter im Kölner Dom, für die Domkonzerte und für die Ausbildung der Chorsänger. Das Stammhaus der Dommusik mit Klassenzimmern, Chorsälen, Freizeitbereich und Büros ist seit 1989 das Kardinal-Höffner-Haus im Kölner Stadtteil Lindenthal. Hinzugekommen ist in den letzten Jahren das benachbarte Pfarrheim der Kirche Christi Auferstehung.
Wir laden Sie ein, an dieser Stelle mehr über die verschiedenen Chorgruppen, die Institutionen, aber vor allem auch die Menschen zu erfahren, die die Dommusik zu einer klingenden Vielfalt werden lassen.

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