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Freitag, 30. Juli 2010

Orgelfeierstunden im Kölner Dom

Im Jahre 1960 rief der damalige Domorganist Prof. Josef Zimmermann mit Unterstützung der Herren des Domkapitels die Sommerlichen Orgelfeierstunden ins Leben. Leitidee war und ist es, an der Orgelmusik interessierten Hörern die große Fülle wertvoller Orgelmusik aus Vergangenheit und Gegenwart nahe zu bringen, nicht nur in ihrem künstlerischen, vielmehr auch in ihrem geistig/geistlichen Gehalt. Dies im Kölner Dom, in der einmaligen Atmosphäre eines einmaligen Gotteshauses und Baudenkmals, mit renommierten Interpreten aus dem In- und Ausland.

Die lückenlose Tradition der Sommerlichen Orgelfeierstunden besteht nun schon 40 Jahre lang. Die Leitung hatte von1960 bis 1985 Prof. Zimmermann, ab 1986 dann sein Nachfolger Prof. Clemens Ganz. Am 1.10.2001 trat der neue Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig seinen Dienst an.

Die Konzerte, stets 12 an der Zahl, finden jeweils zur Sommerzeit statt, zwischen Mitte Juni und Anfang September. Der Grund dafür liegt nicht nur im kulturellen Sommerloch Kölns, sondern auch in der Tatsache, daß im Winter der Dom zu kalt und im Sommer die Zahl der Dom-Touristen besonders hoch ist, die ja neben dem großen heimischen Stammpublikum auch berücksichtigt werden sollen.

Konzerttag war, ist und bleibt der Dienstag; die Konzerte beginnen pünktlich um 20 Uhr und enden um 21 Uhr. Wegen des großen Andrangs hat es sich als ratsam erwiesen, früh genug zu erscheinen.

Der Eintritt ist frei, eine Kollekte nach Konzertschluß dient der Deckung der (hohen) Kosten. Ausführliche Programme sind ab Juni im Domladen neben der Schatzkammer zum Preis von 2,50 € erhältlich.